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Führung: wie Sie richtig motivieren

Der Artikel gibt Tipps um ein Unternehmen motivierend zu führen. Immer noch unterschätzen viele Führungskräfte, wie wichtig das Thema Mitarbeitermotivation für den eigenen Unternehmenserfolg ist. Nicht erst in Zeiten von drohendem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften lohnt sich Mitarbeitermotivation. Engagement und Leistung der Mitarbeiter hängen davon ab, dass entsprechende Anreize gesetzt werden. Die Unternehmensführung hat die Verantwortung, diese zu schaffen. Dabei kann es nicht nur um die Höhe der Gehälter gehen.

Motivation – warum ist sie so wichtig?

Aktuelle Umfragen in vielen Industriestaaten bestätigen einen für die Unternehmer unangenehmen Trend: Oft geht mehr als ein Drittel der Belegschaft unmotiviert zur Arbeit, macht Dienst nach Vorschrift oder hat sogar bereits innerlich gekündigt. Dies ist nicht nur unerfreulich, sondern auch gefährlich für die Unternehmen. Von unmotivierten Arbeitnehmern kann nicht erwartet werden, dass sie selbstständig arbeiten oder sich für den Erfolg ihres Unternehmens einsetzen. Mangelnde Motivation fördert hohe Krankenstände und Fehlzeiten. Oft geht sie mit einer hohen Mitarbeiterfluktuation einher. Damit wird es für Unternehmen nicht nur unerfreulich, sondern auch teuer: Fehlzeiten kosten. Die ständig erforderliche Einarbeitung neuer Mitarbeiter kostet, behindert den Arbeitserfolg, und kann den Ruf bei den Geschäftspartnern im Hinblick auf Verlässlichkeit massiv trüben. Die Motivation der Mitarbeiter ist damit keineswegs etwas, was man gern hätte, was aber sonst vernachlässigt werden kann. Vielmehr hängen an ihr Umsatz, Profit und der gesamte Erfolg des Unternehmens. Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten lässt sich hier entscheiden, wer Erfolg hat und wer nicht.

Motivation – aber richtig!

Natürlich spielen für die Zufriedenheit der Belegschaft neben Gehalt und attraktiven Zusatzleistungen viele individuelle Faktoren eine Rolle. Ein praktisches Beispiel zur Motivation von Mitarbeitern sehen Sie, wenn Sie dem Link folgen. Immer mehr setzen sich aber Motivationsfaktoren aus den sogenannten weichen Disziplinen durch wie positives Feedback, positive Zielvereinbarungen und verstärkte individuelle Förderung. Dabei rückt zunehmend der einzelne Mensch mit seinen Stärken und Schwächen in den Mittelpunkt. Kommunikation ist hier eines der Zauberwörter. Daneben auch die Einsicht, dass die Führungskraft eher Coach als autoritärer Anweisungsgeber ist. Flexibilität ist das zweite Zauberwort und sollte sowohl Arbeitszeiten als auch die Ausführung der Arbeit betreffen.

Motivation – nie am Ende!

Mitarbeitermotivation muss als Kernfaktor unternehmerischen Erfolges ständig beobachtet und angepasst werden. Vernachlässigung an dieser Stelle bedroht den Unternehmenserfolg unmittelbar.


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