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Indexfonds: Der einfache Weg, Geld in Aktien anzulegen

Indexfonds: Der einfache Weg, Geld in Aktien anzulegenSie versprechen nach wie vor eine hohe Rendite: Aktien. Ein guter Weg, langfristig in sie zu investieren, sind Indexfonds.

Was sind Indexfonds?

Die auch als „Exchange Traded Funds“ (ETFs) bekannten Indexfonds sind eine einfache Möglichkeit, seinem Portfolio Aktien beizumischen. ETFs sind börsengehandelte Fonds, die die Wertentwicklung eines Aktienindexes wie dem DAX abbilden. Statt zum Beispiel alle 30 Aktien des DAX einzeln zu kaufen, kann ein Anleger einfach einen ETF Anteil für sein Portfolio erwerben. ETFs haben den Vorteil, dass sie Aktien und Fonds in einem Produkt vereinen.

Über ein kostenloses Wertpapierdepot einer Online-Bank lassen sich ETFs günstig anschaffen.

Anschaffungskosten von nur wenigen Euro

Weil ein ETF lediglich Wertpapierindexe wie den DAX kopieren, muss kein Investmentberater eine aktive Anlage-Entscheidung treffen. Das wirkt sich außerordentlich positiv auf die Kosten aus. Sie schlagen bei Online-Banken und Brokern lediglich mit ein paar Euro zu Buche – manchmal sogar gar nichts. Deshalb fallen pro Jahr nur wenige Kosten an: 0,1 bis 0,5 Prozent sind es maximal.

Bei einem von einem Berater aktiv gemanagten Aktienfonds sieht das sehr schnell anders aus: Hier werden einmalig bei einem Aktienkauf Kosten in Höhe von etwa fünf Prozent fällig. Zusätzlich fallen laufende Portfoliomanagement- und Verwaltungskosten an – das sind nochmal bis zu 1,5 Prozent des Anteilswerts. Bei einigen Fonds ist da noch lange nicht Schluss: Sie erhalten obendrein noch eine Gewinnbeteiligung, wenn der Fondsberater erfolgreich war und der Fonds an Wert gewinnen konnte. Das kann bis zu 20 Prozent der jährlichen Rendite schlucken.

Außerdem sind ETFs relativ einfach zu verstehen und zu verwalten: Wem eine Forex Hedging Strategie oder andere Aktiengeschäfte zu komplex sind, sollte sich näher mit ETFs beschäftigen. Kostengünstiger sind sie auf jeden Fall.

Fondsberater nur selten erfolgreicher als der Marktdurchschnitt

Beim gemanagten Aktienfonds verwaltet ein Fondsmanager das Portfolio. Er soll durch sein Know-how dafür sorgen, dass der Fonds besser als der Marktdurchschnitt abschneidet. Allerdings: Dieses Ziel wird nur selten erreicht. Die Ursache hierfür: Um besser als der Markt zu sein, muss der Manager zukünftige Entwicklungen am Aktienmarkt so gut vorhersagen, dass der Fonds nach Abzug aller Kosten immer noch besser abschneidet als der Marktdurchschnitt des jeweiligen Wertpapierindexes. Viele Studien haben gezeigt, dass dies nur sehr selten der Fall ist.

Bild: Thinkstock, 462353407, iStock, violetkaipa

 

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