EU-Vergleich: Stand des deutschen Immobilienmarktes - BICE

EU-Vergleich: Stand des deutschen Immobilienmarktes

Die Wirtschaft befindet sich in der Krise – und das leider nicht erst seit gestern. Das wirkt sich, neuesten Nachforschungen nach, auch auf den europäischen Immobilienmarkt aus. Aber was genau bedeutet das? Welche Märkte und Länder sind besonders stark betroffen? Und wie sieht der deutsche Immobilienmarkt im direkten Vergleich mit dem europäischen Markt aus?




Wirtschaftskrise und europäischer Immobilienmarkt

Fragen über Fragen, die sich allerdings in Hinsicht auf die aktuellsten Stände schnell und gezielt beantworten lassen. Die Wirtschaftskrise hat sich zu Teilen auf alle europäischen Immobilienmärkte ausgewirkt. Allerdings macht sich die Krise nicht an allen Märkten in gleichen Ausmaßen bemerkbar. Am stärksten sind beispielsweise die Immobilienmärkte im Süden Europas betroffen. Die Gründe sind eine zurückgehende Miet- und Kaufanfrage und eine gleichzeitig ansteigende finanzielle Belastung. Denn obwohl die Nachfrage nach Immobilien gesunken ist, stiegen die durchschnittlichen Preise pro Quadratmeter in den vergangenen Monaten durchschnittlich zwischen 7 und 13 Prozent an. Besonders betroffen sind hiervon natürlich Gewerbeimmobilien. Aber auch bei privaten Immobilien macht sich der schlechte Stand der Wirtschaft bemerkbar.

Wie sieht es in Deutschland aus?

Dennoch befindet sich Deutschland trotz Krise nach wie vor „am sicheren Ufer“. Hier machen sich die Resultate der Krise momentan noch am wenigsten bemerkbar. Und da sich die Wirtschaft nach und nach und merklich erholt, wenn auch nur in kleinen Maßen, sollte sich das doch auch am Immobilienmarkt bemerkbar machen. Oder nicht? Diese Frage lässt sich nicht einfach so pauschalisieren und demnach auch nicht einfach beantworten. Jedenfalls laut der aktuellsten Nachweise der europaweiten Immobilien Monitore. Denn während man Deutschland, Frankreich und auch Österreich für das laufende Jahr 2012 weitere sichere Zahlen verspricht, sieht es beim Blick auf Italien und Spanien deutlich anders aus.

Europäischer Immobilienmarkt unattraktiv?

Den aktuellen Thesen nach wird sich das Bruttoinlandsprodukt, und somit auch die Nachfrage nach Gewerbeimmobilien im laufenden Jahr um rund 0,4 Prozent verringern. Im Jahre 2013 soll beides aber wieder ansteigen – um etwa 1,1 Prozent. Was bedeutet das für den Immobilienmarkt in Europa? Momentan sagen Experten, dass außereuropäische Immobilienmärkte eindeutig attraktiver sind. Ob das aber auch für das kommende Jahr gelten wird, ist bis dato unklar.

Image: richterfotoSimilar Posts: