Berufsbild Detektiv – Was macht er eigentlich? - BICE

Berufsbild Detektiv – Was macht er eigentlich?

Berufsbild Detektiv – Was macht er eigentlich? Das Berufsbild Detektiv hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Detektive beschaffen für Unternehmen oder Privatpersonen spezielle Informationen, die z. B. in einem Gerichtsprozess eine Rolle spielen können. Sie arbeiten häufig selbstständig in einer Privatdetektei. Daneben haben sie auch die Möglichkeit, in einem Angestelltenverhältnis zu arbeiten, etwa für Firmen oder im Objektschutz.

Detektiv als Ausbildungsberuf

Die Ausbildung zum Detektiv kann in Vollzeit oder Teilzeit absolviert werden und dauert zwischen zwei Monaten und zwei Jahren. Sie wird u. a. von der jeweiligen Industrie und Handelskammer (IHK) oder von privaten Bildungsträgern angeboten. Nicht nur die Dauer der Ausbildung weist erhebliche Unterschiede auf, sondern auch die Inhalte. Diese sind stets vom zukünftigen Einsatzbereich des Auszubildenden abhängig. So sind z. B. für einen Personenschützer andere Inhalte von Bedeutung als für einen Kaufhausdetektiv. Wer sich für die Ausbildung zum Detektiv bewerben möchte, sollte mindestens 18 Jahre alt sein und idealerweise schon Erfahrungen mitbringen. Die Abschlussprüfungen werden beim jeweiligen Bildungsträger abgelegt und können sich ebenfalls stark unterscheiden. Nach Abschluss der Ausbildung gibt es je nach Einsatzbereich für Detektive zahlreiche Berufsbezeichnungen, etwa Privatdetektive, Warenhausdetektive oder Kaufhausdetektive.

Beschäftigung als Detektiv

Nach der Ausbildung können Detektive entweder eine eigene Detektei gründen oder sich eine Anstellung suchen, etwa in einer Detektei wie in dieser Detektei Berlin oder in einer Wach- und Schließgesellschaft. Um erfolgreich als Detektiv arbeiten zu können, sollten Bewerber bestimmte Eigenschaften mitbringen. Wichtige Voraussetzungen sind Verschwiegenheit und Kundenorientierung. Privatermittler verstehen sich als Dienstleister, die ihre Aufträge von verschiedenen Kunden erhalten. Da die Ermittlungsarbeit oft langwierig ist und mitunter ins Leere verläuft, müssen Privatdetektive ein hohes Maß an Geduld und Frustrationstoleranz mitbringen. Vonnöten ist außerdem technische Versiertheit. Bei ihrer Arbeit stehen Detektiven diverse technische Hilfsmittel zur Verfügung, die sie unbedingt beherrschen müssen. Dabei kommen ständig neue Geräte auf den Markt, die ein Detektiv verstehen und bedienen können muss. Heutzutage spielt das Internet eine besonders wichtige Rolle in der Ermittlungsarbeit, etwa die Recherche in sozialen Netzwerken.

Steigende Beschäftigungszahlen für Detektive

Immer mehr Unternehmen stellen heute Privatermittler ein, um an Informationen über Mitarbeiter und Konkurrenten zu gelangen. Auch Privatpersonen wenden sich mittlerweile immer häufiger an einen Detektiv. Das Detektivgewerbe kann daher rasant wachsende Beschäftigungszahlen vorweisen.

Bildurheber: ©Detektei Lentz & Co. GmbH

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