Alleskönner Vitamin D: Warum es für uns so wichtig ist - BICE

Alleskönner Vitamin D: Warum es für uns so wichtig ist

Alleskönner Vitamin D: Warum es für uns so wichtig istVitamin D ist eigentlich kein Vitamin, denn wir können es mit der Haut selbst herstellen – sofern sie nur genügend Sonnenlicht bekommt. Und genau da liegt auch schon das Problem: Die meisten Menschen in Mittel- und Nordeuropa bekommen zu wenig Sonne ab. Die Folge: ein Vitamin-D-Mangel. Eine klassische Vitamin-D-Mangelerkrankung ist zum Beispiel Rachitis, bei der der Knochenaufbau gestört ist. Doch Vitamin D kann noch viel mehr, als nur die Knochen stark machen: Viele andere Erkrankungen kommen in sonnigen Gegenden viel seltener vor als in sonnenarmen Gebieten. Und dies führt man vor allem auf die Vitamin-D-Versorgung zurück.

Aktuelle Studien sprechen dafür, dass ein niedriger Vitamin-D-Spiegel neben bestimmten Krebserkrankungen auch das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, Stoffwechselerkrankungen und Autoimmunerkrankungen steigen lässt. Das Immunsystem wird geschwächt, Infekte wie Erkältungen haben leichtes Spiel. Das Immunsystem braucht Vitamin D, um zum Beispiel Tuberkulose-Erreger effektiv abtöten zu können. Außerdem gibt es Studien, die dafür sprechen, dass die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten das Risiko für Darmkrebs senkt. Und: Der Mangel an Vitamin D soll zudem direkt mit der Entstehung von Depressionen zu tun haben. Das Sonnenvitamin steigert also auch unsere gute Laune.

Welche Werte braucht der Mensch?

Eine gute Vitamin-Versorgung heißt: 20 bis 30 Nanogramm pro Milliliter Blut. Es gibt allerdings auch Mediziner, die auf 50 Nanogramm bestehen. Die Wissenschaftler jedenfalls, sehen 60 Prozent der Deutschen mit Vitamin D unterversorgt. Was tun?

Um einen Mangel zu vermeiden, empfehlen sie eine ausreichende Versorgung mit Sonnenlicht. Das wiederum heißt für uns Deutschen: Im Sommerhalbjahr täglich ins Freie, denn von März bis Oktober kann hierzulande die Sonne genug energiereiche UVB-Strahlen aufbringen, um unsere Vitamin-D-Depots zu füllen. Dafür müssen wir täglich ohne Sonnenschutz Gesicht, Hände und Unterarme in die Sonne halten und zwar genauso lange, dass die Haut dabei nicht verbrennt. Genauere Angaben können nicht bestimmt werden, da die Dauer eines Sonnenbads abhängig vom Hauttyp, Alter, Ort, Tages- und Jahreszeit abhängig ist. Wichtig ist aber: Ein schmerzhafter Sonnenbrand, der wiederum Hautkrebs begünstigt, muss unbedingt vermieden werden.

Mit der Nahrung kann Mangel nicht ausgeglichen werden

Bis zu 80 Prozent des Vitamin-Bedarfs wird über die Haut gebildet, den Rest könnten wir mit Lebensmitteln aufnehmen. Milch und Milchprodukte, fetter Fisch wie Makrele und Lachs, Eier und Pilze sind zwar gute Vitamin-D-Lieferanten, decken unseren Bedarf im Winter aber nicht. Es sei denn, es stehen täglich 16 Eier und ein Kilo Pilze auf dem Speiseplan. Eher unmöglich. Daher empfehlen Mediziner, täglich mit einem Vitamin-D-Präparat nachzuhelfen. VitaminExpress ist ein Anbieter, der entsprechendes im Programm hat. Hier erfahren Sie auch mehr über Darreichungsformen und Dosierungen.
Wer unsicher ist, fragt am besten seinen Hausarzt. Forscher sind sich aber einig, dass auch die tägliche Einnahme eines Präparats von 5000 IE unbedenklich ist. Viel zu hoch darf die Vitamin-D-Bildung jedoch auch nicht sein, dies würde zu einer zu hohen Kalziumkonzentration im Blut führen, was wiederum zu Kopfschmerzen, Übelkeit bis hin zu Herzrhythmusstörungen führen kann.

Bild: Thinkstock, 146268073, mit Modellrelease, reka


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