Vor dem Unternehmenskauf: Das gehört zur Due-Diligence-Prüfung - BICE

Vor dem Unternehmenskauf: Das gehört zur Due-Diligence-Prüfung

Vor dem Unternehmenskauf: Das gehört zur Due-Diligence-PrüfungViele Unternehmenskäufe enden in einer Enttäuschung. Was vor dem Kauf wie eine vielversprechende Ergänzung zum eigenen Unternehmen erschien, entpuppt sich nach ein paar Jahren als Flop. Schuld daran ist oft eine ungenügende Due-Diligence-Analyse. Lesen Sie hier, was eine aussagekräftige Due Diligence ausmacht – und vermeiden Sie teure Fehler.

Kein Unternehmenskauf ohne Due Diligence

Due Diligence ist die sorgfältige Analyse eines Unternehmens vor dem Kauf und die Erfassung aller möglichen Risiken. Dazu gehört die Prüfung der wirtschaftlichen, rechtlichen, steuerlichen und finanziellen Verhältnisse durch den Käufer. Doch zu einer professionellen Due Diligence gehört heute noch mehr.

Market Due Diligence

In der Market oder Commercial Due Diligence untersuchen Experten, wie das Geschäftsmodell des Zielunternehmens aussieht. Stimmt die Marktpositionierung? Wer sind die Kunden? Wie sieht die Produktpalette aus? Gibt es Innovationen? All das stellt sicher, dass das Unternehmen auch in Zukunft erfolgreich wirtschaften kann. Wenn zum Beispiel keine Produktneuerungen in der Pipeline sind, wird dies Auswirkungen auf den Kaufpreis haben. Ergänzt wird die Analyse zum Beispiel durch eine technische und eine kulturelle Due Diligence, wie sie Schultz & Partner anbieten. Die Unternehmensberatung aus Hamburg ist auf Due Diligence spezialisiert.

Vielfach kommt heute – vor allem bei größeren Übernahmen und M&A-Projekten – eine Compliance Due Diligence hinzu. Dabei wird das Verhalten von Geschäftsführung und Mitarbeitern untersucht und die Prozesse zur Risikominimierung geprüft. Im Hintergrund steht die Frage nach Faktoren, die das Ansehen beschädigen oder zu Schadensersatzforderungen führen könnten. Das Unternehmen sollte in diesem Verfahren zeigen, dass mit interne Regeln und Vorkehrungen Fälle von Korruption, Untreue, Kartellabsprachen oder auch IT-Risiken verhindert.

Externe Experten beim Unternehmensverkauf

Und so läuft die Due-Diligence-Prüfung ab: Externe Experten unterstützen die Fachleute des Käufers. Gemeinsam prüfen sie alle Quellen und verfügbaren Unternehmensunterlagen, insbesondere auf finanzielle, rechtliche und steuerliche Fragen. Zusätzlich werden Gespräche mit der Geschäftsführung und dem weiteren Management geführt. Als Experten stehen spezialisierte Rechtsanwälte zur Verfügung, sowie auch Unternehmensberatungen.

Alle Risiken sollten dabei auf den Tisch kommen, und die Erkenntnisse in die Verkaufsverhandlungen einfließen. Denkbar ist beispielsweise, den Kaufpreis anzupassen oder die Risiken in einen Garantiekatalog aufzunehmen. Ganz wichtig: Wird die Due-Diligence-Prüfung nicht mit der gebotenen Sorgfalt durchgeführt, könnte der Geschäftsführer des kaufenden Unternehmens unter Umständen sogar haftbar gemacht werden! Professioneller Rat ist also unverzichtbar.

Bildherkunft: Thinkstock, iStock, anyaberkut




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